Zielscheibencollage
Private Collection
Zielscheibencollage

Berliner Kunstausstellung

Ihre wichtigste Skulptur: der Pflasterstein

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Die Situationisten mischten die Kulturwelt auf; sie inspirierten die Studentenunruhen vor 50 Jahren und endeten im Kommerz. Eine Berliner Ausstellung untersucht nun ihren politischen Einfluss.      Von Tobias Becker

So viel Kunst wie heute war nie: so viele Ausstellungen und Museen, so viele Menschen, die sich für Kunst interessieren und Künstler anhimmeln, sie für Genies halten, Rebellen, Popstars. Der Künstler ist die paradigmatische Figur der Moderne.

64 Milliarden Dollar betrug der Umsatz mit Kunst im vergangenen Jahr, allein 450 Millionen Dollar brachte der "Salvator Mundi" aus Leonardo da Vincis Werkstatt, das nun teuerste Kunstwerk der Welt. Selbst eine recht junge Veranstaltung wie die Berlin Art Week zog mehr als 100.000 Besucher an.

Wer wollte da nicht Künstler sein?

Jahr für Jahr schreiben sich etwa 5000 junge Menschen an einer deutschen Kunsthochschule ein. Und wer das nicht tut und sich, sagen wir mal, für Betriebswirtschaftslehre entscheidet, der will auch gern kreativ sein und spontan und disruptiv, ein Abenteurer des Bankwesens.

Im Windschatten der Art Week hat nun eine Ausstellung eröffnet, die den Besucher mitnimmt in eine Zeit, als das noch anders war: zu Künstlern, die keine Künstler

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