Boris Franz Becker, ein Mann, der in seinem Leben mehr als 150 Millionen Euro verdient haben soll, wird am 21. Juni 2017 von einem Londoner Gericht für zahlungsunfähig erklärt. So beginnt das Insolvenzverfahren BR-2017-595, eines von 44.633, die im vergangenen Geschäftsjahr bei der englischen Insolvenzbehörde registriert wurden. Zwölf Monate soll der Vorgang dauern, so ist es üblich in Großbritannien.

Ein Streit mit der Privatbank Arbuthnot Latham & Co. löst die Insolvenz aus, das Geldinstitut hat sich mit Becker über die Rückzahlungsmodalitäten für einen Kredit nicht einigen können, inklusive Zinsen fordert es rund 10,5 Millionen Euro vom Weltstar a. D. Die zuständige Richterin zeigt sich bei ihrer Entscheidung verwundert über Beckers Verhalten: "Man hat den Eindruck, als sei er ein Mann, der den Kopf in den Sand steckt."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 50/2018.
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