Das Papier, in das die EU-Botschafter unlängst hineinschnuppern durften, zeichnete ein fast apokalyptisches Szenario ab dem 29. März 2019, also jenem Tag, an dem die Briten die EU verlassen werden. Flüge aus London würden gecancelt, britische Bürger müssten ein Visum beantragen, und vor den großen Häfen würden sich die Lastwagen viele Kilometer weit stauen. Das wären nur einige der Folgen, die eintreten könnten, wenn die Briten sich ohne Abkommen aus der EU verabschiedeten, mahnt die EU-Kommission.

Noch ist es nicht so weit. Sicher, die Brexit-Gespräche sind beim EU-Gipfel am Mittwochabend erst einmal nicht vorangekommen, zudem ist zu erwarten, dass sie in den kommenden Wochen noch mehrfach vor dem Scheitern stehen werden. Doch das gehört zum Drama aller großen Verhandlungen. In Wahrheit sind die Unterhändler der Briten und der EU in Brüssel auf der Zielgeraden. Das Austrittsabkommen ist zu 90 Prozent verhandelt, sagt EU-Chefunterhändler Michel Barnier. Wir sind uns einig, bis auf zwei Punkte,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 43/2018.
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