Da gibt es den burmesischen Mönch, den das "Time Magazine" "das Gesicht des buddhistischen Terrors" nannte, einen Mann, Ashin Wirathu sein Name, der Muslime mit Wölfen und Schakalen vergleicht. Einen Mann in roter Robe und mit kahl geschorenem Schädel, der sagt, er wolle nur warnen, sein Land und seine Religion schützen vor den Muslimen und deren Masterplan, Myanmar in einen islamischen Staat zu verwandeln.

Da gibt es den thailändischen Mönch Kittivuddho, der in den Siebzigerjahren behauptet hatte, Kommunisten zu töten sei keine Sünde. Der erklärt hatte: "Dies ist nicht als das Töten von Menschen zu sehen, denn wer immer die Nation, die Religion und den König zerstört, ist keine volle Person. Unsere Absicht ist nicht, Menschen zu töten, sondern Monster."

Da gibt es den japanischen Zen-Meister Hata Esho, der 1938 die Kriegsführung Japans öffentlich unterstützt und behauptet hat: "Ebenso kann man das Erzwingen der Kapitulation eines feindlichen Landes als religiöse Übung eines Buddhisten bezeichnen."

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL Geschichte-Ausgabe 6/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!