Der Tag danach ist wie immer auch der Tag davor. Hilft nichts, es muss ja weitergehen, gerade jetzt, also: Auftritt Robert Habeck und Annalena Baerbock.

Montagnachmittag, dritter Stock der Grünengeschäftsstelle in Berlins Mitte, die Tür zum Besprechungsraum geht auf, die beiden Parteichefs kommen herein.

Wie geht's?

"Ich bin feddich", sagt Baerbock.

"Ich auch", sagt Habeck.

Nur: Sie wirken gar nicht so besonders feddich. Eher im Gegenteil.

Es ist der Tag nach der bayerischen Landtagswahl, Habeck ist nach der Wahlparty in München um halb zwei ins Bett gekommen und um halb fünf wieder aufgestanden, vorher war er zwei Wochen am Stück in Bayern unterwegs, und jetzt steht, nach kurzer Pause, gleich der nächste Wahlkampf an. Eigentlich müsste er tatsächlich ziemlich fertig sein, aber seine Finger finden keine Ruhe, sie trommeln auf den Tisch, spielen mit den Wassergläsern vor ihm. Er sagt: "Jetzt wollen wir auch in Hessen zeigen, dass wir die gesellschaftliche Stimmung drehen können."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 43/2018.
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