Manchmal braucht es keine umständlichen Befragungen, keine Studien oder Interviews, um zu erfahren, wie erfolgreich eine politische Entscheidung war. Manchmal reicht dafür ein Blick in den Duden. Auf Seite 278, zwischen "Buenos Aires" und "Büfett", steht der Begriff Bufdi. "Bufdi, Dienstleistende[r] im Bundesfreiwilligendienst". Ein Kurzwort wie Stasi oder Kripo, fünf Buchstaben, eher unbeholfen zusammengesetzt. Ein Wort, das klingt, als würde eine Tür zuschlagen.

Doch dass es dort steht, in der 26. Auflage des Duden, erschienen 2013, gleicht einer Ehrung. Es ist ein Beleg für den Erfolg des Bundesfreiwilligendienstes, der im Juli 2011 startete. Das Programm sollte den Zivildienst ersetzen, der wegfiel, weil die Bundesregierung kurz zuvor beschlossen hatte, die Wehrpflicht auszusetzen.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 33/2018.
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