Die Intea GmbH im nordrhein-westfälischen Kerpen liegt nur ein paar Hundert Meter von der Kartbahn entfernt, auf der Michael Schumacher seine Leidenschaft fürs schnelle Fahren entdeckte. Auch der Betrieb, den ein Ingenieur vor 50 Jahren gründete, widmet sich dem Automobil: Er bildet Autoverkäufer oder Diagnosetechniker aus und bietet weltweit Servicetrainings für große Fahrzeughersteller an.

Keine Tätigkeiten, die auf den ersten Blick die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden könnten.

Dennoch weckte die Firma vor Jahren das Interesse des Bundesnachrichtendienstes (BND). Der Auslandsgeheimdienst ließ seit dem Jahr 2000 mindestens drei Telefon- und Faxnummern der spanischen Intea-Filiale in Madrid überwachen. Das geht aus Listen mit Tausenden Spionagezielen des BND hervor. Ob oder wann die Überwachung beendet wurde, ist nicht bekannt. Ebenso wenig, was die Beschäftigung mit dem Kerpener Unternehmen und seinen weltweiten Filialen mit dem Auftrag des BND zu tun hatte, die Bundesregierung

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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