Im Nachhinein, ja im Nachhinein, da waren natürlich Vorboten sichtbar für den Vorfall, der in den Medien später "der Elefantensturz von Osnabrück" heißen würde. Gab es nicht Unruhe in der Herde der Elefanten, seit das Leittier Delhi vor ein paar Monaten gestorben war? War es nicht besonders heiß im Zirkuszelt? Warnten Tierschützer nicht schon lange vor Zwischenfällen wie diesem?

Aber an jenem Mittwoch Anfang Juli, an dem sich der Vorfall zuträgt, liegt das Nachhinein noch in der Zukunft und nur Popcorn-Geruch in der Osnabrücker Luft. Alles geht zunächst seinen Gang wie immer.

Wie immer hat sich Clown Fumagalli mit Haarspray die Haare zu drei Büscheln modelliert, wie immer leuchten rote Scheinwerfer in die Manege hinab, wie immer sieben Kilometer Kabel, ein ganzes Rudel Löwen, dreifacher Salto mortale.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
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