Wenn Markus Blume die Ärmel seines weißen Hemds hochkrempelt, kommt auf seinem linken Unterarm eine Narbe zum Vorschein. Die schnurgerade Linie teilt die Strecke zwischen Pulsadern und Ellenbogen quer in zwei Teile, als hätte vor langer Zeit ein Scharfrichter versucht, den Arm des CSU-Generalsekretärs abzuhacken.

"Da vorne war eine riesige Blutlache", sagt Markus Blume und zeigt in Richtung der Eisfläche im Olympia-Eissportzentrum München. Es war der Schlittschuh seiner Schwester Sandra, der ihm bei einer Hebefigur den Arm aufschlitzte. 27 Jahre ist das her. Die Geschwister Blume waren zu dieser Zeit Deutsche Juniorenmeister im Eistanzen, gehörten zu den talentiertesten Paarläufern im Kader des Bayerischen Eissport-Verbands.

Vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ist bekannt, dass er in seinem Jugendzimmer ein Fanposter von Franz Josef Strauß hängen hatte. Markus Blume kann sich nicht erinnern, welche Bilder die Wände seines Zimmers schmückten. Er war ja nie drin. Nach der Schule

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar

Zusätzlich sichern Sie sich mit einer Bestellung Zugriff zu allen Inhalten der aktuellen Exklusivserie „Football Leaks“ über Hinterzimmergeschäfte und schmutzige Deals im Spitzenfußball.

Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 37/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!