Wenn Markus Blume die Ärmel seines weißen Hemds hochkrempelt, kommt auf seinem linken Unterarm eine Narbe zum Vorschein. Die schnurgerade Linie teilt die Strecke zwischen Pulsadern und Ellenbogen quer in zwei Teile, als hätte vor langer Zeit ein Scharfrichter versucht, den Arm des CSU-Generalsekretärs abzuhacken.

"Da vorne war eine riesige Blutlache", sagt Markus Blume und zeigt in Richtung der Eisfläche im Olympia-Eissportzentrum München. Es war der Schlittschuh seiner Schwester Sandra, der ihm bei einer Hebefigur den Arm aufschlitzte. 27 Jahre ist das her. Die Geschwister Blume waren zu dieser Zeit Deutsche Juniorenmeister im Eistanzen, gehörten zu den talentiertesten Paarläufern im Kader des Bayerischen Eissport-Verbands.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 37/2018.
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