Die Hacker blieben lange unsichtbar. Zuerst schickten sie eine unverdächtige Mail an den örtlichen Energieversorger. Ein Mitarbeiter öffnete den Anhang und infizierte seinen Rechner mit der Schadsoftware.

Nach und nach drangen sie in die Systeme vor, dann griffen sie an: Sie öffneten die Hochspannungsleistungsschalter von mindestens 30 Schaltanlagen, was zu einem plötzlichen Stromausfall führte. Zugleich froren sie die Überwachungssysteme der Netzleitstellen ein, sodass dort keiner die Störung erkennen konnte. Sie fluteten die Callcenter des Energieversorgers mit computergenerierten Anrufen, die Leitungen brachen zusammen. Kein Stromkunde drang mehr durch, um den Ausfall zu melden.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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