Obst und Gemüse sind verteilt, Schichtende bei der Bremerhavener Tafel. Danach kommen die Mitarbeiter zu dem vereinbarten Treffen. Zwei Helfer setzen sich an den Küchentisch, die anderen bleiben lieber stehen. Der Ort und die Namen sollen vertraulich bleiben, denn einer Mitarbeiterin, die sich bei der Leitung über die Zustände beschwert hatte, sei gekündigt worden.

Sechs Mitarbeiter, aktive wie ehemalige, berichten über die Hilfsorganisation, die in Läden Nahrungsmittel einsammelt und an Bedürftige verteilt. "Wir können nicht länger wegsehen", sagt einer aus der Runde. Die anderen nicken. "Wenn gute Sachen in der Zentrale an der Surfeldstraße ankamen", sagt ein anderer, "dann wurden sie gleich aussortiert." Ein Dritter ergänzt: "Seelachs und Fischstäbchen für zu Hause." Fisch sei begehrt, aber auch Shampoo und Seife.

Die Anwesenden sind Ein-Euro-Jobber und Hartz-IV-Empfänger. Sie zählen wie viele der Helfer selbst zur Klientel der Tafel. Die wirbt im Internet mit dem Slogan: "Bremerhaven

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