Am 3. Oktober kommt Donnersmarcks neuer Spielfilm in Deutschland in die Kinos. "Werk ohne Autor", ein Drei-Stunden-Epos, ist eine Art Comeback für den 45-jährigen Regisseur. Nach seinem Debüt, dem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen", galt Donnersmarck als das Wunderkind des deutschen Films. Er wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, 2007 sogar mit einem Oscar. Donnersmarck zog nach Los Angeles und drehte 2010 seinen ersten und bisher einzigen Hollywood-Film, den Thriller "The Tourist" mit Angelina Jolie und Johnny Depp. Anschließend wurde es ruhig um Donnersmarck – bis jetzt.

SPIEGEL: Herr Henckel von Donnersmarck, "Werk ohne Autor" ist erst Ihr dritter Spielfilm. Warum hat es so lange gedauert, bis wieder ein Film von Ihnen in die Kinos kommt?

Donnersmarck: Ich habe an diesem Film über vier Jahre lang gearbeitet. Und weil ich weiß, dass ich lange brauche, muss ich auch vorsichtig auswählen: Ich muss mir sicher sein, dass mich ein Filmstoff wirklich begeistert. Wenn ich mich zum Beispiel mehrere Jahre mit irgendwelchen "Transformers" beschäftigen müsste, diesen Filmen mit Spielzeugrobotern, würde ich mich vermutlich sehr langweilen.

SPIEGEL: Aber wenn Sie ein gutes Thema gefunden haben ...

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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