Als sich Meg Wolitzer eines Tages vor einer gefühlten Ewigkeit in ihr Bett zurückzog, um den ersten Satz eines neuen Romans zu schreiben – irgendeine Metabemerkung über das Verhältnis zwischen zwei Frauen, die es später nicht ins Buch schaffen würde –, da war noch nichts zu ahnen von den Diskussionen, Bekenntnissen und Skandalen, die bald darauf die westliche Welt durchrütteln würden.

Harvey Weinstein war damals noch Hollywoodmogul, Donald Trump feuerte in einer Fernsehshow Kandidaten raus, und den Hashtag #MeToo kannte kaum jemand.

Wolitzer schreibt oft im Bett, den Laptop vor sich, um sich herum Papiere, und diesmal würde sie den Roman einer jungen Frau namens Greer Kadetsky aufschreiben, die zu Beginn der Geschichte "schlau, frustriert und still ist", wie Wolitzer sagt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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