Die Tür zu dem kleinen Büro im VIP-Bereich des Münchner Olympiastadions ist zu schmal. Andreas Gabalier passt kaum hindurch, so breit sind seine Schultern. Er grüßt mit einem jovialen "Servus!" mit scharfem S und stellt eine Dose mit Red Bull auf den Tisch. Sein Lächeln ist ein Strahlen, sein Händedruck ein Schraubstock.

Er kann vor Kraft kaum laufen.

Obsessiv betreibt er Krafttraining, bis zu viermal in der Woche. Man sieht es, weil man es sehen soll. Die Arme unter der gefütterten Steppweste sind frei und die Hosen kurz. Voluminöse Brust, Bizeps, Trizeps, Waden, viel definiertes Fleisch. Der ganze Mann ist ein einziger Muskel, schon physisch das Geschöpf seines eigenen Willens.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2018.
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