Neulich sind die beiden Männer – wie es sich gehört – Zug gefahren, einmal um Berlin herum, zusammen mit vielen Journalisten. Ein Werbetermin war das, auf dem sie viel gelacht und Nettigkeiten ausgetauscht haben.

Er wolle "wachsen, angreifen, investieren", sagte Richard Lutz, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn. Und sein Chef, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, versicherte: "Es ist genug Geld da, um es zu investieren."

Wenn sich beide am kommenden Dienstag im Büro des Ressortchefs wiedersehen, wird es weniger herzlich zugehen. Dann kämpft Lutz gegen den Rauswurf. Der Minister verlangt ein Konzept, wie der Manager den Staatsbetrieb wieder in den Griff bekommen will. Scheuers Geduld ist aufgebraucht.

Pünktlich treffen bei der Bahn schon längst nicht mehr die Züge, sondern die schlechten Nachrichten ein: Jeder vierte Fernzug hat Verspätung, nur jeder fünfte ICE rollt ohne technische Mängel über die Gleise. Im Jahr 2017 sind bei der Bahn 383 Züge ausgefallen oder haben ihr Ziel nicht

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 3/2019.
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