Der Bund hat hohe Erwarungen an die Bahn, deren Eigentümer er ist: die Infrastruktur erhalten und ausbauen, sodass im Jahre 2030 doppelt so viele Menschen in den Zügen fahren wie heute. Das Problem ist nur, dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kein zusätzliches Geld dafür ausgeben will.

Das geht zumindest aus einem Papier hervor, das die Finanzplanung der Bundesregierung in den kommenden Jahren beschreibt. Dort werden die Ausgaben des Staates für den Erhalt der Bahn-Infrastruktur und darüber hinausgehende Modernisierungsprojekte in den nächsten fünf Jahre aufgelistet. 5,6 Milliarden Euro sind das in diesem Jahr, und bei dieser Summe soll es bis ins Jahr 2022 auch ungefähr bleiben. Damit lässt sich aber weder die ohnehin marode Substanz der Bahn erhalten noch die Infrastruktur erweitern.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 37/2018.
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