Um den Neustart der Nationalmannschaft nach der verkorksten Weltmeisterschaft einzuleiten, verbrachte Joachim Löw zuletzt einige Tage in München, was für ihn nicht immer ein Vergnügen war. Die Stadt ist ein heißes Pflaster für den Bundestrainer.

Als Löw am vorvergangenen Mittwoch seine WM-Analyse im Medienzentrum der Allianz-Arena vortrug, begleitete Uli Hoeneß den Auftritt mit der Bemerkung, der Jogi solle nicht den "tollen Hecht" mimen. Das war schon mal nicht nett.

Ein paar Tage später reisten Löws Nationalspieler für das Länderspiel gegen den Weltmeister Frankreich an. Es gab eine Pressekonferenz im Hilton Hotel am Englischen Garten. Draußen vor der Tür parkte der schwarze Teambus mit dem umstrittenen DFB-Markenclaim "Die Mannschaft", von dem es eigentlich heißt, er solle abgeschafft werden. Auf der Bühne saßen drei alte Bekannte, Julian Brandt, Manuel Neuer und Thomas Müller. Sie versprachen, sich gegen Frankreich richtig reinhängen zu wollen, was die Frage provozierte, warum sie das

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar

Zusätzlich sichern Sie sich mit einer Bestellung Zugriff zu allen Inhalten der aktuellen Exklusivserie „Football Leaks“ über Hinterzimmergeschäfte und schmutzige Deals im Spitzenfußball.