Zinédine Zidane. Wie ein Papierflieger segelt der Name plötzlich durch den Raum. "Warum nicht Zinédine Zidane?", antwortet ein Präsidiumsmitglied des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf die Frage, wer der nächste Bundestrainer werden könnte.

37 Grad in Frankfurt, die Klimaanlage surrt. Die Gedanken kreisen um die Zukunft der Nationalmannschaft. Am 6. September wird das Team in München in der Nations League auf Weltmeister Frankreich treffen. Es ist die erste Partie nach dem Kollaps bei der WM in Russland. Joachim Löw, der ehemalige Weltmeistercoach, startet in die schwierigste Phase seiner zwölfjährigen Amtszeit. Sein Ruf, seine Reputation stehen auf dem Spiel, seitdem ihm wegen des historischen Aus in der WM-Vorrunde fachliche Fehler und Trägheit vorgeworfen werden.

Löw arbeite auf Bewährung, sagt der Mann aus dem DFB-Präsidium. Wenn die deutsche Auswahl in den Länderspielen bis Ende des Jahres genauso lustlos agiere wie bei der WM, müsse womöglich ein Nachfolger gesucht werden. Zidane, der

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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