Katja Arndt, 50, hat einen einfachen Wunsch: Sie möchte gern mit ihrem Freund zusammenziehen. "Ich fände es schön, wenn aus uns ein richtiges Wir wird", sagt Arndt.

Das Problem: Die beiden wohnen, ein paar Hundert Meter voneinander entfernt, im Bergmannkiez in Kreuzberg, einer der beliebtesten Gegenden Berlins. Und wegen ihrer Kinder wollen sie dort auch gern bleiben.

Arndt hat einen zwölfjährigen Sohn, ihr Freund bringt einen Sohn und eine Tochter mit, "wir bräuchten also wenigstens fünf Zimmer", sagt Arndt. Eine solche Wohnung in dieser Gegend zu finden ist "so gut wie aussichtslos".

Seit einem Jahr suchen sie schon, bislang ist nicht mal eine Besichtigung zustande gekommen, weil schlicht das Angebot fehlt. "Wir werden unseren Suchradius jetzt erweitern", sagt Arndt. "Aber schön finde ich das nicht. Wenn wir in ein anderes Viertel müssen, beispielsweise Zehlendorf, ist das für meinen Sohn wie eine neue Stadt."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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