Florian Schmidt, 42, öffnet in Jesuslatschen, grünen Shorts und T-Shirt die Bürotür, die rotblonden Haare sind verwuschelt. Dass das legere Outfit nicht unbedingt zum Amt eines Baustadtrats passt, scheint ihm herzlich egal zu sein. Ungerührt schlurft er später genau so zu einem Bürgertermin.

Er sei "Aktivist und Projektemacher in der Politik", sagt Schmidt über sich selbst. Seine Mission lautet: "Wir müssen die Stadt zurückkaufen."

Schmidts Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg könnte ein Eldorado für Immobilieninvestoren in Berlin sein: jung, hip, zentral. Und noch immer voll von heruntergekommenen Altbauten, die sich nach einer Sanierung zu Mondpreisen neu vermieten oder, noch besser, als Eigentumswohnungen verkaufen ließen.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 32/2018.
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