SPIEGEL: Herr Ziemiak, haben Sie gedient?

Ziemiak: Ich wurde gemustert, aber nicht mehr zum Wehrdienst eingezogen.

SPIEGEL: Wie kommen Sie dann auf die Idee, ein verpflichtendes Dienstjahr für jeden jungen Deutschen einzuführen?

Ziemiak: Es geht in der gegenwärtigen Debatte nicht um den Wehrdienst, sondern um ein für alle verbindliches Gesellschaftsjahr.

SPIEGEL: Haben Sie etwas vermisst, Frau Teuteberg, weil Sie nicht dienen konnten?

Teuteberg: Nein, ich habe da nichts vermisst. Ich finde, dass man einen Dienst für die Gesellschaft über das ganze Leben hinweg leisten kann. Das muss sich nicht auf die Wehrpflicht oder ein Gesellschaftsjahr beschränken. Mir ist ohnehin nicht ganz klar, was Herrn Ziemiak vorschwebt.

Ziemiak: "Dienst an der Gesellschaft für ein ganzes Leben" – das sind doch häufig Worthülsen. Wir wollen konkret einen verpflichtenden Dienst für alle jungen Männer und Frauen. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen, das soll jeder für sich wählen. Aber in einer Gesellschaft,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 33/2018.
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