Fischadler brüteten schon seit Jahren vor seinem Wohnzimmerfenster, sagt Christopher Zarba. Doch noch nie hatte er so viel Zeit, sie zu beobachten wie in diesem Sommer.

Nach 38 Jahren im Dienst der amerikanischen Umweltbehörde EPA genießt Zarba den Ruhestand, wie er ihn erträumt hat: Er sitzt auf der Terrasse seines Hauses und schaut hinaus auf die Chesapeake Bay. Er bewirtet Freunde mit Austern, die er frisch gesammelt hat, oder er fährt mit seinem Motorboot zum Essen in die "Piratenbucht" am Anleger gegenüber.

Wenn da nur nicht die schlechten Nachrichten seiner Ex-Kollegen wären. Wann immer Zarba mit ihnen spricht, berichten sie von neuem Unheil. Stück für Stück werde sein Lebenswerk vernichtet.

In der EPA sollte Zarba dafür sorgen, dass die Maßnahmen der Behörde gut begründet sind. Um das sicherzustellen, stellten er und seine Leute den wissenschaftlichen Beirat der Behörde zusammen. "Über all die Jahre ist jede Regierung unseren Empfehlungen gefolgt", sagt er. Heute ist das anders. Scott

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 37/2018.
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