Eine Verschwörung kann unterschiedliche Formen annehmen, bei Max Bergmann passt sie in eine Powerpoint-Präsentation. Sein Finger drückt eine Taste, vor ihm erscheint eine Weltkarte mit den Worten "The Moscow Project". Bergmann sagt, eigentlich sei die Geschichte ganz einfach. "Es gibt ein riesiges Netz von Verbindungen zwischen Donald Trump und den Russen."

Bergmann trägt Polohemd, Wanderhose und einen Fünftagebart. Er erzählt von der Russlandaffäre mit der Faszination eines Ingenieurs, der eine riesige Maschine in ihre Einzelteile zerlegt. Bis Anfang vorigen Jahres arbeitete er im Außenministerium für John Kerry und kümmerte sich um Fragen der Rüstungskontrolle. Inzwischen arbeitet er beim "Center for American Progress", einem linksliberalen Thinktank in Washington, und leitet ein Team von sieben Rechercheuren.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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