Ganz am Ende, nach anderthalb furiosen Tagen in Brüssel, als er Deutschland attackiert und die Nato an den Rand einer Krise manövriert hatte, fand Donald Trump doch noch versöhnliche Worte. Sie galten Wladimir Putin. Er könne nicht sagen, so Trump am Donnerstag im Nato-Hauptquartier, ob der russische Präsident nun ein Freund oder Gegner sei. In erster Linie sei er ein "Konkurrent". "Aber hoffentlich, eines Tages", könne man Freundschaft schließen.

Das ist die große, überwölbende Hoffnung dieses Präsidenten: eine Freundschaft mit Putin. Trump bewundert den Russen, er verteidigt ihn immer wieder, selbst gegen die Anschuldigungen der US-Geheimdienste. Er preist ihn als "starken Führer" und sagte im Wahlkampf, Putin sei "ein Anführer, viel mehr als unser Präsident", womit er Barack Obama meinte.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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