Den Ferdowsi-Platz im Zentrum Teherans hat Donald Trump schon völlig verändert: Früher tauschten die Teheraner hier täglich Koffer voller Geldscheine in andere Währungen. Jetzt stehen die meisten Wechselstuben leer, viele Ladenbesitzer haben die Jalousien heruntergelassen, in manchen Schaufenstern stehen Schilder: "Zu vermieten". Nur ein paar junge Männer lehnen an einer Häuserwand, hoffen auf Touristen, die ihnen unter der Hand ein paar Dollar verkaufen könnten.

Den Wechslern ist das Geld ausgegangen. Seit 7. August ist die erste Runde der neuen US-Sanktionen in Kraft: Sie bestrafen Firmen, die mit Iran handeln und verbieten den Dollarverkauf an Teheran. Seitdem gibt die iranische Zentralbank keine Dollar mehr ab, sie hortet Reserven, um wichtige Importe bezahlen zu können.

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