SPIEGEL: Bouldern, das Klettern ohne Seil in Absprunghöhe, boomt. Was fasziniert Sie daran?

Karalus: Für mich hat es etwas Spielerisches, weil man sich auf die Essenz des Kletterns konzentriert. Man steht vor einem zwei bis vier Meter hohen Felsblock und muss überlegen, wie man da aus eigener Kraft hochkommt. Das sind oft sehr schwierige Bewegungsabfolgen. An einem Zug tüfteln wir manchmal einen Tag.

SPIEGEL: Das heißt, fürs Bouldern – der Begriff kommt aus dem Englischen, boulder ist der Felsblock – braucht man nicht nur Kraft, sondern auch den Kopf?

Karalus: Absolut. Und man muss geduldig sein, sich oft über viele Stunden mit kleinen Details beschäftigen, wie man einen Felsvorsprung greift, welchen Tritt man in welchem Winkel wie belastet.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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