Wenn Rüdiger Kloth aus dem Fenster seines Wohnhauses schaut, dann sieht er jenseits des Gartens eine Gruppe schön gewachsener Eichen. Es ist ein Blick, der ihm innere Ruhe geben könnte, eigentlich. Aber das Gegenteil ist der Fall, denn Kloth weiß sehr genau, was im Inneren dieser Bäume vor sich geht.

Es geht um Eichenprozessionsspinner-Raupen. Biologen sprechen von Thaumetopoea processionea. Kloth spricht nur vom "Problem EPS". Das Problem besteht darin, dass eine Eichenprozessionsspinner-Raupe 630 000 Haare hat, jedes von ihnen mit einem Gift bewehrt. Das Gift heißt Thaumetopoein. Das Problem EPS ist zum Problem für die Bürger geworden, für die Rüdiger Kloth verantwortlich ist.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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