Die Britin Hammond, 45, hat Psychologie studiert, weil sich da "alles um den Menschen dreht" - und um Wissenschaft, die perfekte Kombination, so schien es ihr. Als sie begann, sich mit der Psychologie des Geldes zu befassen, fand sie Studie um Studie zum Thema, eine spannender als die andere - und so beschloss Hammond, die an dem Londoner Ableger der Boston University lehrt, den Stand der Forschung in einem Buch zusammenzufassen. Das Geld, das sie damit verdient, wird jetzt wohl zum Teil in Gartencenter fließen: "Ich kann nicht widerstehen - da gebe ich immer mehr aus als geplant."
Werner Schuering/ DER SPIEGEL
Die Britin Hammond, 45, hat Psychologie studiert, weil sich da "alles um den Menschen dreht" - und um Wissenschaft, die perfekte Kombination, so schien es ihr. Als sie begann, sich mit der Psychologie des Geldes zu befassen, fand sie Studie um Studie zum Thema, eine spannender als die andere - und so beschloss Hammond, die an dem Londoner Ableger der Boston University lehrt, den Stand der Forschung in einem Buch zusammenzufassen. Das Geld, das sie damit verdient, wird jetzt wohl zum Teil in Gartencenter fließen: "Ich kann nicht widerstehen - da gebe ich immer mehr aus als geplant."

SPIEGEL: Ms Hammond, es heißt, Londoner Investmentbanker spielten in der Kneipe gern ein Spiel, es heißt "Show All": Alle öffnen ihr Portemonnaie, und derjenige, der am meisten Scheine mit sich trägt, muss sie mit allen Anwesenden teilen - auch wenn es sich um Tausende Pfund handelt. Ist Geld in diesen Kreisen ein Äquivalent für die Größe des Gemächts?

Hammond: (lacht) Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir diese Machokultur nach der Finanzkrise hinter uns gelassen hätten! Aber ja, es stimmt, Geld ist für solche Leute kein reales Geld mehr, sondern eine Maßzahl ihres Erfolgs. Nach dem Motto: Wenn Sie drei Jachten haben können, wieso nur eine kaufen?

SPIEGEL: Was ist Geld eigentlich?

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