SPIEGEL: Sie haben Mäusen eine Woche lang über das Trinkwasser eine Mixtur aus kurzkettigen Fettsäuren verabreicht und die Tiere danach Stressfaktoren ausgesetzt. Was haben Sie dabei entdeckt?

Cryan: Im Vergleich zu Mäusen, die gewöhnliches Wasser bekamen, konnten wir bei diesen Tieren Angstzustände überwinden. Außerdem kann dauerhafter Stress die Darmwand durchlässig für Keime sowie für Nahrungsreste machen und auf diese Weise Entzündungen bewirken – auch dagegen waren die Mäuse nach der Diät mit kurzkettigen Fettsäuren gefeit.

SPIEGEL: Warum scheinen ausgerechnet kurzkettige Fettsäuren wie eine Medizin zu wirken?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 32/2018.
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