Im Luxemburger Stadtteil Kirchberg, einer Mischung aus Geschäftsviertel und Gewerbegebiet, residiert in einem unscheinbaren Flachbau eines der vielversprechendsten Start-ups Europas. Es weist die typischen Merkmale hoffnungsvoller Neugründungen auf: dynamisches Wachstum, Internationalität, glänzende Perspektiven – und jede Menge Geld.

Gerade einmal fünf Leute werkelten vor acht Jahren, als der Vorläufer gegründet worden war, ein paar Straßenecken weiter. Heute stehen 180 Beschäftigte auf der Gehaltsliste, sie jonglieren mit Hunderten Milliarden Euro. Die Mitarbeiter stammen aus 43 Ländern und sprechen zwei Dutzend Sprachen.

Auch sonst gehorchen die Standards höchsten internationalen Gepflogenheiten: Es gibt einen Fitnessraum für die Belegschaft und eine lichtdurchflutete Kantine mit Terrasse, auf der Rauchverbot herrscht. Geht es nach den Eigentümern, werden bald noch viel mehr Leute anheuern. Denn das Start-up soll sich neue Tätigkeitsfelder erschließen.

Im Gegensatz zu den Geschäftsmodellen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2018.
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