Heute lassen wir unseren Kopf zu Hause", sagt Andrea Huber und lächelt. "Heute geht es ums Unbewusste." Die Heilpraktikerin, weiße Hose, pinkfarbene Bluse und blondes Haar mit erstem Grau darin, leitet einen Kurs in Kinesiologie an einer Volkshochschule in einer süddeutschen Kleinstadt.

Es ist Samstagvormittag, draußen scheint die Sonne. Die Teilnehmer, ausnahmslos Frauen, blicken Huber, die eigentlich anders heißt, gespannt an.

In der Kinesiologie, erklärt diese, erspüre man die unbewusste Muskelreaktion. So könne man Antworten auf so ziemlich jede Frage erhalten. "Bleibt der Muskel stark, bedeutet das 'ja', wird er schwach, heißt das 'nein'", erklärt Huber. So könne man herausfinden, welche Lebensmittel man nicht vertrage oder welche Medikamente gut für einen seien.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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