Ein paar Hundert Flüchtlinge stehen an einem Zaun nahe der slowenisch-österreichischen Grenze und rütteln am Gitter. Zu Beginn sind sie recht friedlich, doch dann werden sie wütend und laut. Sie wollen in den Westen und zwar sofort. Polizei marschiert auf, Hubschrauber kreisen, Hunde bellen, ein Wasserwerfer wartet. Der Sommer 2015 ist zurück am Dienstagmorgen dieser Woche im österreichischen Grenzdorf Spielfeld, nur in der korrigierten Version, als therapeutisches Reenactment. Damals strömten hier Tausende von Menschen ins Land, nun werden Flüchtlinge von Polizeischülern gespielt. Damals wurden die Menschen durchgewinkt, nun macht die Polizei für die Kameras die Grenze dicht.

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