Es waren keine guten Nachrichten, die der Verwaltungschef des Europaparlaments den Abgeordneten überbrachte. Klaus Welle referierte über den freiwilligen Pensionsfonds des Hauses, eine sperrige Materie, die das Parlamentspräsidium seit Jahren umtreibt. Immer wieder musste dem chronisch defizitären Fonds, der vielen ehemaligen und amtierenden Europaabgeordneten eine zusätzliche Monatsrente von derzeit durchschnittlich 1900 Euro einträgt, noch ein wenig Leben eingehaucht werden.

Doch nun, so machte Welle den Abgeordneten klar, ist es mit einer weiteren Vertagung des Problems nicht mehr getan. Wenn sich die Parlamentarier nicht rasch zu drastischen Sparplänen durchringen könnten, drohe dem Fonds die Pleite.

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!