Nationalspieler seien keine normalen Menschen. "Man bewertet sie viel strenger. Trotzdem sind sie freie Bürger, die eine Meinung haben dürfen. Unterschiedliche Sichtweisen sind es doch, die unser Land ausmachen, oder nicht?"

Der Mann, der diese Sätze sagt, sitzt im 5. Stock eines Bürohauses gegenüber der Staatsoper in Hannover. Harun Arslan, 61 Jahre alt, trägt ein blaues Leinenhemd und eine helle Leinenhose. Der Manager von Bundestrainer Joachim Löw raucht Zigarillo. In seinem Büro hängen 28 handsignierte Vereinswimpel.

Seit gut 48 Stunden ist das Statement von Mesut Özil in der Welt. Eine Abrechnung in drei Teilen, in deren letztem Abschnitt der 29-Jährige seinen Rücktritt als Nationalspieler verkündet.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
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