Wieder spannt die Polizei im englischen Städtchen Salisbury Absperrband, wieder kämpfen zwei Menschen um ihr Leben, und wieder steht im Mittelpunkt der in der Sowjetunion entwickelte Kampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe. Es ist ein unheimliches Déjà-vu.

Im März waren mit diesem Gift der russische Ex-Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julija vergiftet worden – der Beginn einer diplomatischen Krise zwischen dem Westen und Russland. Die Menschen, die am vergangenen Wochenende mit dem Kampfstoff vergiftet wurden, hatten dagegen mit der Welt der Spionage nichts zu tun: Das Paar Dawn Sturgess, 44, und Charlie Rowley, 45, kam wohl zufällig mit Nowitschok in Berührung. Beide sind arbeitslos, Rowley habe laut "New York Times" gelegentlich Müllsäcke durchsucht.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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