Um 18 Uhr müssen die Smartphones schlafen. Sie wandern dann in den Handytresor: einen flachen, grauen, abschließbaren Kasten im Bauernschrank im Schlafzimmer. So haben es Heike Dittmers, ihr Lebensgefährte und der Sohn Levi vereinbart. Die Familie ist dann offline. In die Rückwand des Tresors hat Vater Gerd drei kleine Löcher für die Kabel der Ladegeräte gebohrt: Die Smartphones können aufladen, während sie in der Dunkelheit ruhen.

Es gibt also keine Ausreden mehr - im Hause Dittmers herrscht zwischen 18 und 21 Uhr striktes Smartphoneverbot. Die drei haben damit eine Lösung für ein Problem gefunden, das fast alle Familien kennen: Wie damit umgehen, dass es diese neuen Mitbewohner gibt, die ständig dabei sind und so viel Aufmerksamkeit fressen - die Smartphones?

Ihnen sei es anfangs vor allem um den Smartphonekonsum der Eltern gegangen, betont Heike Dittmers, gar nicht den des Sohnes. Der Elfjährige habe zwar seit einiger Zeit selbst ein iPhone, im Verhältnis zu seinen Klassenkameraden

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