Ein roter Fleck zwischen den Beinen einer Eiskunstläuferin löste vergangenen November in Stockholm zahlreiche Beschwerden aus, dabei war es nicht mal eine echte Eiskunstläuferin – es war nur die Zeichnung von einer Eiskunstläuferin, das eine Bein hoch in der Luft, das andere am Boden, Blut auf dem weißen Slip. Das Bild aus der Serie "The Night Garden" hing in der U-Bahn in Stockholm, es stammt von Liv Strömquist, 40, die sonst meist Comics macht.

Die Werke der schwedischen Zeichnerin sind europaweit erfolgreich, in Deutschland erschienen zuletzt die Bände "Der Ursprung der Welt" und "Der Ursprung der Liebe". Besonders "Der Ursprung der Welt" ist unbedingt lesenswert, das schönste, das hinreißendste Buch über das weibliche Genital. Es ist zum Totlachen und zugleich informativ, leicht und bedrückend. Man erfährt so einiges, was man gern schon viel früher gewusst hätte: Im Comic geht es um die Geschichte des weiblichen Geschlechtsorgans, um Genitalverstümmelung, aber auch um Zeiten, in denen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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