Der junge Motorradrennfahrer, der mit 200 Stundenkilometern in die Leitplanken krachte, hatte Pech und Glück zugleich. Pech, weil er bei dem Unfall ein Bein verlor. Und Glück, weil der Rennarzt Sebastian S. sofort die richtigen Entscheidungen traf: Er stillte die Blutungen, veranlasste Überlebensmaßnahmen, orderte weitere Rettungskräfte. "Dass der Mann nicht starb, verdankt er dem Sebastian", sagt ein Augenzeuge.

Allerdings: Der mutmaßliche Lebensretter war kein Arzt, er gab sich nur als solcher aus. Wie es ihm gelingen konnte, über Jahre hinweg viele Menschen zu täuschen – Ärzte, Sanitäter, Freunde, sogar Angehörige –, versucht jetzt die Flensburger Staatsanwaltschaft zu klären. Sie ermittelt gegen den falschen Doktor wegen Missbrauchs von Titeln und wegen Betrugs.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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