Manfred Höer verlassen die Kräfte. Immer wieder nickt er auf dem Sandhaufen in dem stickigen Keller ein. Und wenn er hochschreckt und sich umsieht, kommt ihm das, was er mit seinem Bruder und einem Freund begonnen hat, irre vor. Wie der sichere Weg ins Gefängnis.

Die drei sind auf der Flucht aus der DDR, doch sie kommen nur zentimeterweise voran. Sie wollen die Mauer überwinden indem sie sie untergraben. Nächtelang haben sie dafür einen Stollen gebuddelt. Es ist einer der wenigen, der ohne Westhilfe entstand – und einer der unbekanntesten, wie ein jetzt dazu erschienenes Buch* eindrucksvoll beschreibt. Dabei lag der Tunnel mitten in Berlin, etwa 200 Meter vom Checkpoint Charlie entfernt, dem bekanntesten Grenzübergang des geteilten Deutschlands. 

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