Die Anwohner am Gleisdreieck im Hamburger Bezirk Bergedorf machten sich wenig Gedanken über den Krieg in Syrien, die Diktatur in Eritrea oder die Armut in der Subsahara. Sie interessierten sich vor allem für das Schicksal der Moorfrösche in ihrer Nachbarschaft. In Stuttgart waren es die Zauneidechsen, und im bayerischen Eichenau sorgten sich Bürger um die Kleine Bartfledermaus. Diese ist streng geschützt und sollte, wie auch die anderen Tiere, verhindern, dass die Gemeinde dort ein Flüchtlingsheim baut. Weil zwei Bäume gefällt werden sollten, fürchteten die Gegner des Projekts um den Lebensraum der Tiere – oder doch mehr um ihren eigenen?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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