Wir müssten nicht über, sondern mit Afrika reden, mahnt Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch viel Zeit für Gespräche wird ihr nicht bleiben, wenn sie in knapp zwei Wochen auf Tour durch den Kontinent geht: Senegal, Ghana, Nigeria, drei Länder in drei Tagen. Landung, Small Talk, Weiterflug.

Vielleicht wird die deutsche Regierungschefin wieder als eine Art Mutter Teresa der EU gepriesen, als "Frau mit Herz, die sich um die Sorgen der anderen und das Menschliche kümmert", wie der malische Präsident Ibrahim Boubacar Keïta bei Merkels voriger Visite sagte.

Aber der "Frau mit Herz" wird es bei dieser Kurzreise weniger um das Menschliche gehen, sondern vor allem um die Frage, wie sich die Zuwanderung begrenzen lässt. Es ist das alles überwölbende Thema, wenn Afrika auf der Agenda steht. Und Afrika steht in diesen Tagen ziemlich häufig auf der Agenda.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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