Vom ersten Geld, das er in Deutschland verdient hat, bezahlte er Schulden ab. Ungewöhnliche Schulden, denn mit dem Geld hatter er die Flucht seiner Frau und seiner drei Kinder finanziert, die im Jahr 2017 nachkamen.

Später kaufte sich Mohamad Shadi Alabojumaa ein gebrauchtes Auto, mit dem er seine Söhne Hassan und Obadan zur Grundschule fährt, zu Fuß hätten sie eine halbe Stunde gebraucht. "Ein langer Weg für kleine Jungs", sagt er.

Alabojumaa gehört zu der rund eine Million Flüchtlinge, die binnen eines Jahres nach Deutschland kam, bevor die Balkanroute im März 2016 geschlossen wurde. Er kommt aus Aleppo in Syrien, 3500 Kilometer sind es von dort bis ins thüringische Neuhaus-Schierschnitz, wo er beim Automobilzulieferer PWG anfing.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 36/2018.
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