Alonso mag nicht mehr hinterherfahren. Nicht mehr im Niemandsland der Formel 1 um Platz 7 oder Platz 12 kämpfen. Zum Saisonende steigt er aus.

Zweimal gewann der Spanier den Weltmeistertitel, mit Renault. Dreimal wurde er Vizeweltmeister, mit Ferrari. Er ist gegen all die Hochbegabten gefahren, hat sie alle schlagen können: Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton.

Seine Stärke war, dass er keine Schwäche hatte. Und niemand in der Szene bestreitet, dass der 37-Jährige sein Arbeitsgerät noch immer auf höchstem Niveau bedienen kann.

Das reicht aber nicht. Denn Fernando Alonsos Auto ist ein McLaren. Der Rennstall stellte zwölfmal den Weltmeister, er war einst das Maß der Dinge. Seit Einführung der Hybridmotoren dominieren jedoch die Werksteams Mercedes und Ferrari – im McLaren ist jeder Fahrer chancenlos. "Die Rennen sind so vorhersehbar", klagt Alonso, "das ist traurig für den Sport."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2018.
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