Es ist ein ewiges Trampeln und Stolzieren, ein Hüpfen und Stampfen, ein Flattern und Fliegen, ein Paddeln, Tauchen und Sprinten.

Die Lebewesen der Erde sind ständig in Bewegung, im Wasser, zu Lande, in der Luft. Eines der größten Naturwunder der Erde spielt sich ab, wenn Tiere sich auf Wanderung begeben. Und Biologen mühen sich bereits seit Jahrzehnten, das fein orchestrierte Gewusel zu ergründen. Jetzt steht ein Durchbruch bevor: Nun soll ein System in Betrieb gehen, das die umfassende Beobachtung der Tiere ermöglicht – vom Weltraum aus.

"Icarus" ("International Cooperation for Animal Research Using Space") haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (MPIO) in Radolfzell am Bodensee das neue Beobachtungssystem getauft. Weltweit Tausende Tiere wollen Wissenschaftler mit Minisendern ausrüsten. Die gesammelten Daten werden sodann an die Internationale Raumstation ISS gefunkt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 33/2018.
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