Wenn die Franzosen große Spiele gewinnen, wenn sie Titel holen, dann singen sie im Rausch des Sieges nicht "We Are the Champions", sondern sie grölen, Arm in Arm und Wange an Wange, einen Teil der Melodie von "I Will Survive". Sie haben es 1998 so gemacht, als sie zum bislang einzigen Mal Fußballweltmeister wurden. Sie haben es zwei Jahre später gemacht, als sie in Rotterdam auch den Europameistertitel holten. Weil sie gut waren, gewiss, aber eben auch, weil sie die Mühle eines Turniers unbeschadet überstanden hatten.

Die Franzosen haben, anders als die erfolgsverwöhnten Deutschen, nie vergessen, dass Fußball ein Spiel mit äußerst ungewissem Ausgang ist.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2018.
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