Es muss eine stressige Zeit gewesen sein, als die heutige Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) ihre Doktorarbeit anfertigte. Giffey arbeitete damals hauptberuflich als Europabeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln. Nebenher war sie als Dozentin an der Verwaltungsakademie Berlin tätig, so steht es in ihrem Lebenslauf. Im Juli 2009 brachte Giffey ihren Sohn zur Welt, drei Monate später reichte sie an der Freien Universität Berlin (FU) die Dissertation mit dem Titel "Europas Weg zum Bürger - Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft" ein.

Nun ist dieses Werk ins Visier von Plagiatsjägern geraten. Auf der Website VroniPlag Wiki wird die Arbeit derzeit unter dem Kürzel "Dcl" auf mögliche Mängel hin untersucht, von freiwilligen Rechercheuren. Auf 49 von über 200 Seiten wollen sie schon problematische Stellen ausgemacht haben.

Die Dissertation enthalte "zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich

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