Vor knapp drei Jahren beschloss Blackrock-Chef Larry Fink, dass etwas geschehen müsse, um sein Unternehmen, den größten Vermögensverwalter der Welt, noch größer zu machen. Ausgerechnet im reichen Deutschland kam seine Geldmaschine, die in allen Winkeln der Erde so verlässlich Vermögen aufsaugt und mehr als sechs Billionen Dollar verwaltet, nicht recht auf Touren. Man müsse Blackrock den Deutschen bekannter machen, den Zugang zu Politik und Unternehmen verbessern – kurz: einen Türöffner und Deutschlandversteher engagieren.

"Bringt mir keinen Investmentbanker", soll Fink gesagt haben, wohl wissend, dass denen hierzulande viel Misstrauen entgegenschlägt. Fink wollte einen Repräsentanten, der in deutschen Konzernen ebenso hohes Ansehen genießt wie in der Politik, einen, der das Image von Blackrock aufpolieren und das freundliche Gesicht des Wall-Street-Riesen in Deutschland sein könnte.

Finks deutsche Kollegen brachten ihm Friedrich Merz – politisches Schwergewicht im Dauer-Sabbatical, Projektionsfläche

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 45/2018.
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