SPIEGEL: Sie sind Deutschlands erfolgreichster Minigolfer, waren achtmal Teamweltmeister und haben am Wochenende mit Ihrer Mannschaft, eigentlich wie jedes Jahr, die 1. Bundesliga Nord gewonnen. Stehen Sie gerade auf der Bahn?

Erlbruch: Sie haben ein falsches Bild von mir und Minigolf. Ich sitze im Büro und arbeite. Und das mache ich 50 Stunden die Woche. Minigolfen kann ich nur am Wochenende, vielleicht mal nachmittags. Den Rest der Zeit muss ich Geld verdienen.

SPIEGEL: Wie intensiv trainieren Sie?

Erlbruch: Für große Turniere wie die Deutsche Meisterschaft im Juli in Mainz oder die Europameisterschaft im August in Italien muss ich zwei Wochen vorher auf der jeweiligen Anlage trainieren. Mein Jahresurlaub geht zu 90 Prozent für den Sport drauf. Früher spielten fast nur Europäer, jetzt nehmen auch die USA, China oder Thailand teil. Ich habe schon in Japan Minigolf gespielt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2018.
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