Am vergangenen Mittwoch zum Beispiel besiegte der FC Katar mit Startrainer Thomas Tuchel in der Uefa Champions League den FC Liverpool. Der Sport-Club Abu Dhabi von Startrainer Pep Guardiola hingegen sicherte sich am Vorabend bereits den Einzug ins Achtelfinale des Wettbewerbs.

Der FC Katar war früher mal Paris Saint-Germain und der Sport-Club Abu Dhabi einst Manchester City. Offiziell heißen sie immer noch so, aber die Klubs sind nur noch leere Hüllen, in die zwei Emirate geschlüpft sind, um sie in Imagepflegeprodukte ihrer Autokratien zu verwandeln.

Manchester City ist im Besitz der Herrscherfamilie von Abu Dhabi, Paris Saint-Germain wird aus dem Emirat Katar kontrolliert. Jene Milliarden, die sie zu den besten Klubs in Europa machten, stammen größtenteils aus staatlichen Kassen – das haben nicht zuletzt die Football-Leaks-Enthüllungen des SPIEGEL verdeutlicht.

Demütigende Kompromisse sind Fans in Zeiten der Hyperkommerzialisierung gewohnt. Schon länger sind europäische Klubs das Spielzeug

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 49/2018.
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