Als Toni Kroos kurz vor Spielschluss den Ball zum 2:1 ins schwedische Tor zwirbelt, wird hoch im Norden Italiens ein letztes Mal gejubelt. Dutzende Männer im Trikot mit dem Bundesadler auf der Brust brüllen ihre Erleichterung in den Abendhimmel, und die Kellnerin muss flitzen.

Im Biergarten der Brauerei Forst nahe Meran ist es an diesem Tag, als hätte Joachim Löws Truppe ein Heimspiel: Hier regiert der harte Kern des DFB Fanclubs Südtirol. Die Burschen um Diego Schatzer sind zwischen Brennerpass und Lampedusa die Einzigen mit italienischem Pass, die zumindest anfangs noch Grund zum Feiern haben – alle anderen Italiener leiden unter der ersten WM seit 60 Jahren, bei der die Squadra Azzurra fehlt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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